Ausbildung interner Konflikt-Moderatoren

Durch die zunehmende Vernetzung der Zusammenarbeit auf allen Ebenen und die damit verbundenen unterschiedlichen Interessen (v.a. in bereichsübergreifenden Projekten), kommt es immer wieder zu Konfliktsituationen. Auch wenn es “scheinbar” um Sachthemen geht, fühlen sich Beteiligte nicht selten angegriffen, übergangen oder sogar hintergangen. Diskussionen eskalieren oder es kommt zu dauerhaften Blockadehaltungen. Daraus können destruktive Koalitionen und “Feindbilder” entstehen. In beginnenden Konfliktsituationen kann ein interner Vermittler (Konflikt-Coach), der über geeignete Methoden verfügt, frühzeitig zu einer sachlichen Klärung und Lösungsfindung beitragen.

Die Ausbildung interner Konflikt-Moderatoren ist nicht nur eine individuelle Personalentwicklungsmaßnahme. Sie ist gleichzeitig das Bekenntnis für eine konstruktive Streitkultur im Unternehmen und wird diese langfristig positiv verändern.

Wer profitiert von der Ausbildung zum internen Konflikt-Moderator?

  • Mitarbeiter, die aufgrund ihrer Funktion häufig in Konfliktkonstellationen vermitteln müssen (z.B. Projektverantwortliche, Mitarbeiter aus dem Personalmanagement)

  • Mitarbeiter, die aufgrund der Ziele ihrer Funktion Interessenskonflikte auslösen (z.B. QM, Einführung von Veränderungs- oder Optimierungsprozessen)

  • Mitarbeiter, die für ihre vermittelnden Fähigkeiten bereits bekannt sind, und nach Bedarf intern für abteilungsinterne oder bereichsübergreifende Konfliktsituationen beauftragt werden sollen (z.B. im Rahmen einer Nachwuchsförderung)

Methoden:


Ein interner Konflikt-Moderator befindet sich in einer anderen Rolle als ein externer Konflikt-Coach oder Mediator. Ein interner Konflikt-Moderator soll mit seinem Einsatz neutral vermitteln und frühzeitig einer Eskalation entgegenwirken. Darüber hinaus sollte er die Konfliktkultur im Unternehmen und deren mögliche Chancen einschätzen können. Er kommt an Grenzen, wenn sich Konfliktsituationen bereits verhärtet haben oder ein persönliches Coaching notwendig ist, um individuelle Konflikt-Kompetenzen aufzubauen. Neben der Vermittlung von Methoden ist daher die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und den damit verbundenen “Fallen” ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.

  • Im Einführungsmodul werden die Grundlagen für eine neutrale Berater-Rolle vermittelt
  • In 4 aufeinander aufbauenden Modulen werden Methoden zum lösungsorientierten Umgang in unterschiedlichen Konfliktsituationen aus dem Alltag der Teilnehmer vermittelt.
  • Jedes Modul beinhaltet Impulse zur Selbst- und Fremdeinschätzung bei der Anwendung der gelernten Inhalte. Die Ausbildung erfordert daher die Bereitschaft zur selbstkritischen Reflexion der eigenen Denk- und Verhaltensmuster bei den Teilnehmern.
  • Nach jedem Modul erfolgen Praxis-Aufträge, deren Umsetzung in zwei Einzelsupervisionseinheiten ausgewertet wird. Darüber hinaus führt jeder Teilnehmer ein Lernprojekt durch, das zum Abschluss im Plenum vorgestellt wird.

Teilnehmer:


 5 – max. 10 Teilnehmer

Dauer:


11,5 Tage; verteilt über ca. 15 Monate

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