Mediation bei Würzburg

Was beinhaltet „Mediation“?

Wo unterschiedliche Menschen zusammenarbeiten, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten. Wird auf Dauer kein Konsens erzielt, können sich die „Fronten“ so verhärten, dass keine Lösung mehr möglich scheint – und dadurch Abläufe im Unternehmen regelrecht blockiert werden. Mediation beinhaltet die Vermittlung zwischen zwei oder mehreren Personen(-gruppen) in einer aktuellen Problemsituation.

Mediation erscheint sinnvoll…

  • als Krisenintervention in einem konkreten aktuellen Konflikt, für den eine Lösungen gefunden werden muss, um die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen
  • bei grundsätzlichen Interessenskonflikten zwischen Funktionen (z.B. zwischen BR und HR, Führungskräfte in der Matrix)

Was ist das Ziel einer Mediation?

Die Anwendung einer Mediation kann keine Lösung garantieren. Durch die neutrale Steuerung können aber Missverständnisse geklärt und emotionale Blockaden aufgelöst werden. Dadurch werden die durch die unterschiedlichen Interessen entstandenen eingeschränkten Sichtweisen wieder erweitert und ein gegenseitiges Verständnis erzielt, so dass eine Lösung im Konsens möglich werden kann.

Was sind die Voraussetzungen für eine Mediation?

Eine Mediation kann nur erfolgreich sein, wenn bei den Konfliktparteien trotz Interessensunterschiede grundsätzlich der Wunsch nach Kooperation vorliegt bzw. Konsens besteht, dass gemeinsam übergeordnete Ziele verfolgt werden müssen. Die Bereitschaft aller Beteiligten, freiwillig und eigenverantwortlich an einer Konfliktlösung mitzuarbeiten, gilt auch, wenn die Mediation vom Vorgesetzten initiiert wurde. Idealerweise ist allen bewusst, dass sie mit ihren derzeitigen Kommunikationsmustern den Konflikt nicht (mehr) lösen können, und besteht Einsicht in die Notwendigkeit einer Einigung (z.B. aufgrund von betrieblichen Erfordernissen).

Welche Rolle hat der Mediator?

Als Mediatorin übernehme ich die Rolle des neutralen, allparteilichen Dritten. ich leite die Diskussion, fungiere als kommunikative Vermittlerin und „Übersetzerin“ zwischen den Parteien, übernehme aber keine inhaltliche Verantwortung.

Durch eine klar strukturierte Gesprächsleitung wird sichergestellt, dass

  • jeder Beteiligte ausgewogen sowohl den eigenen Standpunkt darstellt als auch dem Standpunkt der anderen Partei zuhört
  • unklare bzw. missverständliche Äußerungen konkretisiert und zu Grunde liegende Interessen konsequent hinterfragt werden
  • destruktive, vergangenheitsorientierte Verläufe (Vorwürfe, Schuldzuweisungen etc.) frühzeitig in konstruktive, zukunftsorientierte Diskussionen umgeleitet werden

1. Vorgespräch mit jedem Beteiligten

  • Darlegung der Sichtweise des Konflikts durch jeden Beteiligten im Einzelgespräch mit der Mediatorin
  • Schriftliche Dokumentation der individuellen Sichtweise für jeden Beteiligten mit Korrekturmöglichkeit

2. Moderation der gemeinsamen Konfliktklärung anhand festgelegter Schritte

  • Festlegung der Themen, für die in der Mediation eine einvernehmliche Regelung gefunden werden soll
  • Konkretisierung der inhaltlichen und emotionalen Aspekte der aktuellen Problemsituation sowie der zugrundeliegenden Interessen
  • Formulierung von Erwartungen, Wünschen und Lösungsvorstellungen jeder Partei
  • Sicherstellung des Verständnisses der jeweiligen Positionen sowie Erarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden
  • Abgabe einer eindeutigen Stellungnahme über die verbindliche Kooperationsbereitschaft von allen Beteiligten
  • Erarbeitung von möglichst vielen Lösungsansätzen mit geeigneten Konfliktlösungstechniken
  • Auswahl und Konkretisierung von Maßnahmen, die von allen Beteiligten mitgetragen werden (win-win-Prinzip) anhand gemeinsamer Kriterien
  • Schriftliche Dokumentation der Ergebnisse

3. Gemeinsames Feedback-Gespräch

Überprüfung, ob sich die Vereinbarung in der Praxis für alle als tragfähig erwiesen hat bzw. welche Modifikationen ggf. vorgenommen werden müssen, In einer späteren Feedback-Sitzung

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