Praxis-Training: Resilienz

Resilienz – ein dickeres Fell für den beruflichen Alltag!

Was ist „Resilienz“?

Mit „Resilienz“ wird die Fähigkeit bezeichnet, sich von schwierigen Rahmenbedingungen, Spannungen und Misserfolgserlebnissen im Alltag nicht unterkriegen zu lassen. Resiliente Menschen verfügen über psychische Robustheit und eine optimistisch-zupackende Grundhaltung, sog. „Stehaufmännchen“ – Eigenschaften. Darüber hinaus optimieren sie aber auch kontinuierlich ihre Fähigkeiten im Zeit- und Konfliktmanagement. Damit erleben sie Stresssituationen eher als Herausforderungen und können kreativ und flexibel auf Probleme reagieren. Dies spiegelt sich auch in ihrer körperlichen Gesundheit wieder. Viele Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit oder Erschöpfung weisen nämlich auf eine ungünstige Verarbeitung von Alltagsanforderungen hin und sollten frühzeitig als Warnsignale ernst genommen werden.

Wie kann die eigene Resilienz verbessert werden?

Resilienz setzt sich aus unterschiedlichen Einstellungen und Fähigkeiten (Resilienzfaktoren) zusammen, die gezielt trainiert werden können, z.B.

  • Akzeptanz unbefriedigender Situationen als „normaler“ Bestandteil des Alltags und als Aufforderung zum Handeln
  • Übernahme von Verantwortung für die eigenen Denk- und Verhaltensmuster und ihre Konsequenzen anstatt „nur“ zu reagieren
  • Erarbeitung von Strategien zur Erhaltung eines optimistisch-konstruktiven Grundzustands auch in anspruchsvollen Situationen
  • Anwendung von Methoden zum lösungsorientierter Umgang mit Konfliktsituationen
  • Aufbau von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten anhand bereits gelöster Problemsituationen sowie Stärkung der eigenen Gelassenheit mit Blick auf künftige Herausforderungen
  • Gezielte Nutzung der Erfahrungen anderer Menschen für die eigenen Problemlösungen
  • Erhaltung der Selbstmotivation mit Hilfe von eigenen Zielsetzungen und Erfolgskriterien – auch im Hinblick auf eine langfristige „work-life-balance“

Resilienz integriert Wissen und Erfahrungen u.a. aus den Bereichen Kommunikation, Zeit. und Konfliktmanagement sowie Fähigkeiten zur Stressbewältigung. Um dies alles effektiv nutzen zu können, ist es jedoch notwendig, dass jeder seinen individuell stimmigen „Resilienz-Stil“ entwickelt. Das Training gibt hierzu wichtige Anregungen.

Methoden:

  • Die Teilnehmer erhalten Hintergrundwissen zu den einzelnen Resilienzfaktoren.
  • Konkrete Beispiele aus dem Alltag der Teilnehmer werden gemeinsam analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet
  • Jeder Teilnehmer erhält Feedback, um seine eigenen Denk- und Verhaltensmuster in anspruchsvollen Situationen besser einschätzen zu können, und gezielte Anregungen, um das Gehörte auf sich selbst anzuwenden.
  • Darüber hinaus werden mentale Übungen ausprobiert, um die eigene Belastbarkeit in Stresssituationen zu verbessern.

Dauer: 2 Tage (+ refresh)

Die Verbesserung der eigenen Resilienz ist ein Entwicklungsprozess, der die Bereitschaft zur Reflexion von neuen Erfahrungen erfordert. Eine „refresh“-Einheit nach einem bestimmten Zeitraum kann dies wirkungsvoll unterstützen.

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