Praxis-Training: Resilienz

Was bedeutet “Resilienz”?

Um sich von den Herausforderungen und Schwierigkeiten im Alltag nicht unterkriegen zu lassen, wünschen sich viele Menschen ein „dickeres Fell“. Sie wollen sich von schwierigen Rahmenbedingungen, im Alltag nicht mehr so leicht unterkriegen lassen, Beschwerden und Kritik von Kunden und Kollegen nicht persönlich nehmen, mit Spannungen und Konflikten gelassener umgehen und sich von Misserfolgen nicht so leicht aus der Bahn werfen lassen. Einfach insgesamt psychisch robuster und belastbarer werden. Diese Fähigkeit wird als „Resilienz“ (lat. resilire = abprallen) bezeichnet. Resiliente Menschen verfügen über Selbstvertrauen und eine optimistisch-zupackende Grundhaltung. Damit erleben sie Stresssituationen eher als Herausforderungen und können kreativ und flexibel auf Probleme reagieren. Dies spiegelt sich auch in ihrer körperlichen Gesundheit wieder. Weitere Informationen finden Sie hier

Wie kann die eigene Resilienz in einem Training verbessert werden?

Wer seine Resilienz verbessern will, muss sich mit seinen Denkmustern in aktuellen Situationen auseinandersetzen. Es sind oft ähnliche Muster, mit denen Menschen verhindern, dass sie ihre Fähigkeiten für die anstehenden Herausforderungen optimal nutzen. Ein Resilienz-Training fördert idealerweise nicht nur die Resilienz einzelner Teilnehmer, sondern auch den Teamgeist: Es stärkt und motiviert, zu hören, dass es anderen ebenso geht (“Ja, genauso ist das bei mir auch!”). Vorausgesetzt die TeilnehmerInnen sind bereit, aktuelle Situationen aus ihrem Alltag einzubringen und offen über ihre Gedanken und Gefühle zu sprechen. Darüber hinaus geht es aber darum, Strategien zu erlernen, wie künftig “gesünder” mit den Anforderungen umgegangen werden kann. Auch hier hilft es, nach dem Training “Gleichgesinnte” um sich herum zu haben.

Ergänzende Schwerpunkte für ein Resilienz-Training:

Ein Resilienz-Training kann wirkungsvoll durch die Vermittlung weiterer Kompetenzen ergänzt werden, z.B. durch

  • Grundlagen für das persönliche Zeitmanagement und die Selbstorganisation

  • kommunikative Grundlagen für einen wertschätzenden Umgang mit Kundenbeschwerden

  • Konfliktkompetenz für den Umgang mit Interessenskonflikten im privaten und beruflichen Bereich

  • Selbstfürsorge und Abgrenzung im Umgang mit Klienten und Patienten im psychosozialen und pflegerischen Berufen

Dauer eines Resilienz-Trainings:

Idealerweise beinhaltet ein Training zur Verbesserung der eigenen Resilienz 2 Tage. Für die Ergänzung auf das Anwendungsfeld der TeilnehmerInnen kommen dann 1-2 Tage dazu.

Methoden:

  • Die Teilnehmer erhalten Hintergrundwissen zu den einzelnen Resilienzfaktoren.
  • Konkrete Beispiele aus dem Alltag der Teilnehmer werden gemeinsam analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet
  • Jeder Teilnehmer erhält Feedback, um seine eigenen Denk- und Verhaltensmuster in anspruchsvollen Situationen besser einschätzen zu können, und gezielte Anregungen, um das Gehörte auf sich selbst anzuwenden.
  • Darüber hinaus werden mentale Übungen ausprobiert, um die eigene Belastbarkeit in Stresssituationen zu verbessern.

Die Grenzen eines Resilienz-Trainings

Jeden Tag 24 Stunden lang belastbar zu sein und unermüdlich zu tun, was zu tun ist… Eine Wunschvorstellung, die nicht selten in Richtung Burnout führt. Ein Resilienz-Training darf aus meiner Sicht nicht dazu beitragen, gesundheitsschädigende Rahmenbedingungen für “normal” zu erklären. Mein Ziel ist es vielmehr, meine TeilnehmerInnen anzuleiten, mit den vorhandenen Anforderungen selbstverantwortlich umzugehen. Kosteneinsparungen und personelle Engpässe gehören zum heutigen Berufsleben dazu. Wir alle müssen lernen, anders zu arbeiten… effizienter und kreativer. Wir müssen aber auch lernen, Grenzen zu setzen, wenn Herausforderungen trotz resilienter Grundeinstellung für uns zur Überforderung werden. Auch eine Lernchance beim Thema “Resilienz”… Und nicht selten ergeben sich genau daraus nachhaltige Verbesserungen vorhandener Prozesse!

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Konflikt-Kompetenz für Führungs- kräfte und Mitarbeiter, die auf- grund ihrer Funktion mit Inter- essenskonflikten zu tun haben: Einzel-Coaching, Mediation und Schlichtung, Konfliktmoderation in Teams…

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Blog

Hier veröffentliche ich immer wieder Buchrezensionen und Texte zu Themen rund um Coaching und Persönlichkeits- entwicklung

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