Ausbildung zum Konflikt-Coach

5 Module à 2 Tage

Wo Menschen zusammenarbeiten, sind Konfliktsituationen unvermeidlich. Die Konfrontation mit unterschiedlichen Interessen löst jedoch bei vielen Menschen Unbehagen, Verärgerung oder sogar Angst aus. Je nach Persönlichkeit tendieren Menschen zu kämpferischer Durchsetzung, geben sie “um des lieben Friedens willen” nach oder gehen ihren Konfliktpartnern aus dem Weg. Dadurch verhärten sich die Fronten oft und eskalieren irgendwann. Ein neutraler Konflikt-Coach unterstützt alle Beteiligten, ihre Emotionen angemessen auszudrücken, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten akzeptabel sind. In der Ausbildung zum Konflikt-Coach erlernen Sie Gesprächstechniken sowohl für das Coaching von Einzelpersonen als auch für die Moderation bei Konfliktlösungen mit mehreren Beteiligten. Wer andere bei Konfliktlösungen unterstützen will, sollte seine eigenen Denk- und Verhaltensmuster in Konflikten kennen und sowohl mit seinen als auch mit den Emotionen der Konfliktpartner umgehen können. Daher enthält jedes Modul auch Impulse zur Selbstreflexion. Der Ausbildung zum Konflikt-Coach liegt mein Buch “Leben – auf eigene Verantwortung” (Band 1) zugrunde.

Voraussetzungen:

Eine NLP-Ausbildung vermittelt fundierte Grundlagen für die selbstverantwortliche, lösungsorientierte Kommunikation mit anderen Menschen – die Voraussetzung, um bei anderen als Coach Veränderungsprozesse anzustoßen und zu begleiten. Für ein individuelles Coaching-Verständnis ist es wichtig, die eigenen Stärken und Lernfelder einschätzen zu können. Die NLP-Practitioner-Ausbildung hat daher einen hohen Selbsterfahrungsanteil. Es geht darum, die vorgestellten Methoden zur persönlichen Weiterentwicklung zunächst einmal erst bei sich selbst anzuwenden. Da in den Kursen erfahrungsgemäß Teilnehmer aus verschiedenen beruflichen Feldern zusammenkommen, kann der Umgang mit unterschiedlichen Werten, Überzeugungen und Fähigkeiten am praktischen Beispiel gelernt werden. In der NLP-Master-Ausbildung werden die erlernten Methoden auf spezielle Arbeitskontexte übertragen. NLP-Absolventen haben gelernt, respektvolle Beziehungen zu Menschen aufzubauen und wertschätzend aber auch klar Feedback zu geben. Sie können andere Menschen bei der Formulierung ihrer Ziele unterstützen und in einer intensiven Zusammenarbeit vorhandene hinderliche Denkmuster und emotionale Blockaden verändern. Dadurch ermöglichen sie ihnen, ihr individuelles Potenzial zu erkennen und gezielt auszubauen.

Die beiden Ausbildungs-Levels sind daher eine ideale Basis für die Spezialisierung zum Konflikt-Coach. Bei entsprechenden beruflichen Erfahrungen ist auch bereits nach Abschluss des NLP-Practitioner eine fachliche Spezialisierung möglich. Grundsätzlich sind aber auch andere Ausbildungsvoraussetzungen (z.B. systemische Ausbildung) möglich. Bitte sprechen Sie mich an!

Die Ausbildung zum internen Konflikt-Moderator hat aufgrund der unterschiedlichen Rollen andere Schwerpunkte. Nähere Informationen finden Sie hier

Inhalte:

(1) Beratungskompetenz als Konflikt-Coach

  • Grundhaltung und Rolle eines Konflikt-Coach
  • Denk- und Verhaltensmuster bei Konflikten
  • Auftragsklärung
  • Konfliktkultur im Unternehmen
  • Rahmenbedingungen im Unternehmen für externe und interne Konflikt-Coaches
  • Selbstreflexion: eigenes Konfliktverständnis

(2) Werkzeuge für die Konfliktlösung mit Einzelpersonen

  • Klärungshilfen für Konflikte: Worum geht es wirklich?
  • Eigene Anteile am Konflikt
  • Verhandlungstechniken
  • Mediation und Schlichtung
  • Selbstreflexion: eigene Konfliktfähigkeiten

(3) Emotionen in Konflikten

  • Klärungshilfen für Teamkonflikte: Worum geht es wirklich?
  • Dynamik in Konflikten: Opfer, Täter und Retter sowie Mobbing
  • Wenn Konflikte eskalieren: Angriffe, Provokationen, Intrigen etc.
  • Selbstreflexion: eigene emotionale Kontrolle

(4) Werkzeuge für die Konfliktlösung in Teams

  • Klärungshilfen für Teamkonflikte: Worum geht es wirklich?
  • Ursachen für Frust und Widerstand im Team (Unternehmenskultur, Ziele, Vorgesetzte etc.)
  • Grundlagen der lösungsorientierten Konflikt-Moderation
  • Systemisches Konsensieren
  • Selbstreflexion: Beobachten statt sich verwickeln lassen

(5) Praxis-Supervision

  • Fall-Präsentation
  • kollegiale Supervision

Zielgruppe:

  • Führungskräfte, die Mitarbeiter in ihren Konfliktkompetenzen fördern wollen
  • Mitarbeiter, die mit vielen Schnittstellen zusammenarbeiten: Projektverantwortliche, Mitarbeiter im Personalwesen, Qualitätsmanagement etc.
  • Mitarbeiter in sozialen, beratenden und pädagogischen Arbeitsfeldern, die Lösungen für unterschiedliche Zielsetzungen finden wollen
  • Mitarbeiter, die als interne Moderatoren und Konflikt-Coaches bei Konflikten vermitteln sollen
  • freiberufliche Coaches, die ihre Konfliktkompetenzen verbessern wollen

Seminarzeiten: 

  • Donnerstag: 9-18  Uhr
  • Freitag: 9-18 Uhr

Kosten:

349 EUR  pro Modul (inkl. Unterlagen); Selbstzahler-Rabatt (15%): 295 EUR

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